In der "Marchschule-Montessorihaus" finden vorerst 23 Kinder neue Wege der Begleitung.

Die unterschiedlichen Gebäude, die den Montessori Campus Marchegg darstellen, sind alle rein ökologisch und nach dem Standard von Niedrigenergiehäusern errichtet. Jede Einheit ist funktional und energetisch autark, wobei die Kernmodule in Passivhausqualität gedämmt sind. Die Gebäude orientieren sich nach Süden und ermöglichen die Nutzung passiv-solarer Gewinne. Zwischen den einzelnen Gebäuden befinden sich sogenannte „Freiklassen“ – großzügige Terassen, welche die Gebäude einerseits miteinander verbinden, andererseits durch ihre windgeschützte Lage schon zeitig im Jahr zum Lernen und Arbeiten im Freien einladen.

Das durchgängige Rückgrat, welches die Gebäude untereinander verbindet, dient einerseits als Gang und Garderobe und schützt das Grundstück andererseits von der Windseite her. Der Garten stellt - geschützt durch die Gebäude und begrenzt durch die rudimente Stadtmauer - eine Oase der biologischen Entwicklung dar und wird von den Kindern betreut. Diese Erlebniswelt ist Lieferant der biologischen Schuljause, die sich die Kinder direkt selbst ernten dürfen. Eingebettet in das 2 500 m2 große Grundstück werden die unterschiedlichsten Erlebnismöglichkeiten für die Kinder geboten, die dann bei Ausflügen in die nahe Au vertieft werden können.

Gemeinsam mit Claus Michaeler haben 4 Schüler am "Landwirtschaftlichen Nachmittag" die Hochbeete gebaut. Die Primaria-Schüler konnten im Anschluss ihre selbst gezogenen Gemüsepflanzen einsetzen.